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Hintergrundwissen

Was du über SIBO wissen solltest

SIBO ist häufiger als gedacht – und wird oft jahrelang übersehen. Das Verständnis der Zusammenhänge ist der erste Schritt zu einer gezielten Diagnostik und dauerhaften Besserung.

🦠 Was ist eine SIBO?

Stell dir deinen Darm wie ein langes Rohrsystem vor: Dünndarm vorne, Dickdarm hinten. Im Dickdarm tummeln sich Milliarden nützlicher Bakterien. Der Dünndarm bleibt davon normalerweise weitgehend verschont.

Bei einer SIBO – das steht für Small Intestinal Bacterial Overgrowth – sind diese Bakterien in den Dünndarm vorgedrungen und haben sich dort breitgemacht. Am falschen Ort. Sie konkurrieren mit dir um Nährstoffe und produzieren dabei Gase, die den Bauch aufblähen.

🔍 Häufige Ursachen

  • Träge Verdauung: Der Darm besitzt eine Art Reinigungswelle, die Reste regelmäßig weiterschiebt. Ist diese Welle zu schwach oder wird sie durch häufiges Snacken ständig unterbrochen, bleibt Substrat liegen – Bakterien nutzen die Gelegenheit.
  • Zu wenig Magensäure: Die Säure im Magen wirkt als erste Verteidigungslinie. Wer langfristig Säureblocker einnimmt, öffnet ungebetenen Gästen eine Hintertür.
  • Klappe außer Betrieb: Zwischen Dünn- und Dickdarm sitzt eine Klappe, die eigentlich nur eine Richtung kennt. Nach Operationen kann sie vernarben oder undicht werden – Bakterien wandern rückwärts.
  • Überstandene Lebensmittelvergiftung: Nach einem heftigen Magen-Darm-Infekt greift das Immunsystem manchmal die eigenen Darmnerven an. Dadurch fällt die Reinigungswelle aus, und Bakterien siedeln sich ungestört an.
  • Schilddrüsenunterfunktion: Arbeitet die Schilddrüse zu langsam, zieht das den gesamten Stoffwechsel in Mitleidenschaft – auch der Darm wird träge und befördert Bakterien zu langsam weiter.
  • Dauerstress: Er bremst die Darmbewegung spürbar aus und schafft günstige Bedingungen für bakterielle Ansiedlungen.

💨 Die drei SIBO-Typen

SIBO wird nach dem Gas unterschieden, das die Bakterien produzieren – und der Gastyp bestimmt das Beschwerdebild:

Wasserstoff
Klassische SIBO

Normale Darmbakterien produzieren Wasserstoff. Treibt den Darm an – führt häufig zu weichem Stuhl oder Durchfall.

Methan
IMO (Methan-Typ)

Intestinale Methanogen-Überbesiedlung
Hier sind Archaeen beteiligt, eine Art Urbakterie. Methan bremst den Darm aus und begünstigt Verstopfung.

Schwefelwasserstoff
H₂S-Typ

Kann brennende Schmerzen auslösen, geht oft mit ausgeprägter Erschöpfung einher und ist am charakteristischen Schwefelgeruch erkennbar.

Da der Dünndarm einer direkten Untersuchung schwer zugänglich ist, hat sich der Atemtest bewährt: Man trinkt eine Zuckerlösung. Sitzen Bakterien im Dünndarm, stürzen sie sich auf den Zucker und produzieren H₂ (Wasserstoff) oder CH₄ (Methan), die messbar ausgeatmet werden.

🧪 Wie wird eine SIBO diagnostiziert?

Da der Dünndarm einer direkten Untersuchung schwer zugänglich ist, hat sich der Atemtest bewährt: Man trinkt eine Zuckerlösung. Sitzen Bakterien im Dünndarm, stürzen sie sich auf den Zucker und produzieren H₂ (Wasserstoff) oder CH₄ (Methan), die messbar ausgeatmet werden.

Wichtiger Hinweis: H₂S wird nicht erfasst

Schwefelwasserstoff (H₂S) erfasst der Standardtest nicht. Wer trotz negativem Ergebnis unter starken Beschwerden und Schwefelgeruch leidet, sollte eine Mikrobiom-Analyse in Betracht ziehen.

Eine Mikrobiom-Analyse kann zeigen, ob schwefelbildende Bakterien im Überschuss vorhanden sind.

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